Zum Inhalt

Start / Grundsteuer / Niedersachsen / Friedeburg

Grundsteuer Friedeburg

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Friedeburg.

Kurz gesagt Friedeburg (Landkreis Wittmund, Niedersachsen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 213 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 213 € im Jahr. Gegenüber 2024 ist der Satz um 167 Prozentpunkte gesunken. Damit liegt Friedeburg unter dem Durchschnitt in Niedersachsen (315 %).
213 %Grundsteuer B
340 %Grundsteuer A
380 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 10.203 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Friedeburg

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Friedeburg

Niedersachsen rechnet nach dem Flächen-Lage-Modell. Mit dem Hebesatz von 213 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Einfamilienhaus
130 m² Wohnfläche, 500 m² Grundstück in durchschnittlicher Lage (Faktor 1,0)
139,51 €11,63 €
Eigentumswohnung
75 m² Wohnfläche, 60 m² anteiliges Grundstück in durchschnittlicher Lage (Faktor 1,0)
61,02 €5,09 €
Baugrundstück
600 m², unbebaut in durchschnittlicher Lage (Faktor 1,0)
51,12 €4,26 €

Liegt Ihr Bodenrichtwert über dem Durchschnitt der Gemeinde, steigt der Betrag etwas (Faktor hoch 0,3), darunter sinkt er.

Hebesatz Friedeburg im Vergleich

Friedeburg213 %
Landkreis Wittmund (Mittel)265 %
Niedersachsen (Mittel)315 %

Friedeburg hat den 166.-niedrigsten Hebesatz von 941 Gemeinden in Niedersachsen – 82 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 380 %, 2025 bei 213 % (-167 Punkte).

Grundsteuer im Landkreis Wittmund

GemeindeHebesatz B
Dunum160 %
Stedesdorf195 %
Moorweg205 %
Ochtersum205 %
Eversmeer220 %
Holtgast220 %
Neuschoo230 %
Wittmund240 %
Utarp240 %
Nenndorf245 %
Westerholt260 %
Schweindorf260 %
Blomberg265 %
Neuharlingersiel275 %
Werdum280 %
Esens335 %
Langeoog440 %
Spiekeroog550 %

So berechnet Niedersachsen die Grundsteuer

Flächen-Lage-Modell: Flächen × Äquivalenzzahlen × Messzahlen × Lagefaktor × Hebesatz.

Grundlage: §§ 3–6 Niedersächsisches Grundsteuergesetz. Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Friedeburg setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Niedersachsen

Grundsteuer-Rechner Friedeburg für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Friedeburg aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

Weitere Widgets

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedeburg?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Friedeburg 213 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 340 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedeburg?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 213 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Niedersachsen nutzt das Flächen-Lage-Modell: Flächen × Äquivalenzzahlen × Messzahlen × Lagefaktor × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Friedeburg fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.