Zum Inhalt

Start / Grundsteuer

Grundsteuer-Hebesätze aller Gemeinden

Wie hoch ist die Grundsteuer in Ihrer Gemeinde? Hebesatz suchen, mit dem Land und den Nachbargemeinden vergleichen und die eigene Grundsteuer berechnen.

Kurz gesagt Grundsteuer = Messbetrag des Finanzamts × Hebesatz der Gemeinde. Der Hebesatz der Grundsteuer B unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde stark – je 100 € Messbetrag zahlen Sie so viele Euro, wie der Hebesatz in Prozent beträgt.

Gemeinde suchen

Direkt zum Grundsteuer-Rechner

Fünf Modelle: so rechnen die Länder

ModellLänderWas zählt
BundesmodellBerlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, ThüringenBodenrichtwert, Fläche, Baujahr, Mietniveau (Ertragswert) × Messzahl
BodenwertmodellBaden-WürttembergGrundstücksfläche × Bodenrichtwert × 1,30 ‰ (Wohnen 0,91 ‰)
FlächenmodellBayern0,04 €/m² Grund, 0,50 €/m² Gebäude, Wohnen 70 %
WohnlagemodellHamburgwie Bayern, normale Wohnlage nur 52,5 %
Flächen-Lage- bzw. Flächen-Faktor-ModellNiedersachsen, Hessenwie Bayern × (Bodenrichtwert ÷ Durchschnitt der Gemeinde)^0,3

Grundsteuer berechnen

Häufige Fragen

Was ist der Hebesatz?

Ein Prozentsatz, den jede Gemeinde selbst festlegt. Die Grundsteuer ist Messbetrag × Hebesatz: Bei 500 % und 80 € Messbetrag sind es 400 € im Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen Grundsteuer A und B?

Grundsteuer A gilt für land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B für alle anderen Grundstücke – also Häuser, Wohnungen, Gewerbe und Bauland.

Warum hat sich meine Grundsteuer 2025 geändert?

Seit 2025 gelten neue Grundsteuerwerte bzw. Flächenwerte. Viele Gemeinden haben ihren Hebesatz angepasst, um insgesamt etwa gleich viel einzunehmen. Für einzelne Eigentümer kann die Steuer trotzdem deutlich steigen oder sinken.