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Grundsteuer Marienheide

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Marienheide.

Kurz gesagt Marienheide (Kreis Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 835 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 835 € im Jahr. Gegenüber 2024 ist der Satz um 136 Prozentpunkte gestiegen. Damit liegt Marienheide über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
835 %Grundsteuer B
450 %Grundsteuer A
510 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 13.242 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Marienheide

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Marienheide

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 835 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
334,00 €27,83 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
668,00 €55,67 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
1.252,50 €104,38 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Marienheide im Vergleich

Marienheide835 %
Kreis Oberbergischer Kreis (Mittel)761 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Marienheide hat den 331.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 16 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 699 %, 2025 bei 835 % (+136 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Oberbergischer Kreis

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Marienheide setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer-Rechner Marienheide für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Marienheide aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marienheide?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Marienheide 835 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 450 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marienheide?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 835 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Marienheide fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Marienheide unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Marienheide ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 835 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.