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Grundsteuer Neunkirchen

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Neunkirchen.

Kurz gesagt Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 590 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 590 € im Jahr. Damit liegt Neunkirchen unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
590 %Grundsteuer B
114 %Grundsteuer A
490 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 12.628 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Neunkirchen

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Neunkirchen

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 590 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
236,00 €19,67 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
472,00 €39,33 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
885,00 €73,75 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Neunkirchen im Vergleich

Neunkirchen590 %
Kreis Siegen-Wittgenstein (Mittel)621 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Neunkirchen hat den 127.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 68 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 590 %, 2025 bei 590 % (0 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Siegen-Wittgenstein

GemeindeHebesatz B
Burbach443 %
Bad Berleburg495 %
Erndtebrück520 %
Hilchenbach640 %
Bad Laasphe650 %
Freudenberg650 %
Netphen670 %
Siegen684 %
Wilnsdorf695 %
Kreuztal790 %

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Neunkirchen setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer-Rechner Neunkirchen für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Neunkirchen aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neunkirchen?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Neunkirchen 590 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 114 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neunkirchen?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 590 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Neunkirchen fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Neunkirchen unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Neunkirchen ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 590 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.