So viel Grundsteuer zahlen Sie in Rheda-Wiedenbrück
Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 647 % ergibt das:
| Beispiel | Grundsteuer im Jahr | je Monat |
|---|---|---|
| Messbetrag 40 € Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz | 258,80 € | 21,57 € |
| Messbetrag 80 € Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz | 517,60 € | 43,13 € |
| Messbetrag 150 € Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz | 970,50 € | 80,88 € |
Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.
Hebesatz Rheda-Wiedenbrück im Vergleich
Rheda-Wiedenbrück hat den 181.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 54 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.
Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 501 %, 2025 bei 647 % (+146 Punkte).
Grundsteuer im Kreis Gütersloh
| Gemeinde | Hebesatz B |
|---|---|
| Verl | 208 % |
| Schloß Holte-Stukenbrock | 310 % |
| Harsewinkel | 345 % |
| Herzebrock-Clarholz | 440 % |
| Halle (Westf.) | 520 % |
| Rietberg | 596 % |
| Werther (Westf.) | 615 % |
| Steinhagen | 650 % |
| Langenberg | 665 % |
| Versmold | 684 % |
| Gütersloh | 703 % |
| Borgholzhausen | 706 % |
So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer
Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.
Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Rheda-Wiedenbrück setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.
In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.
Grundsteuer-Rechner Rheda-Wiedenbrück für Ihre Website
Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Rheda-Wiedenbrück aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rheda-Wiedenbrück?
Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Rheda-Wiedenbrück 647 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 267 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rheda-Wiedenbrück?
Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 647 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.
Wann ist die Grundsteuer in Rheda-Wiedenbrück fällig?
In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.
Gibt es in Rheda-Wiedenbrück unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?
Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Rheda-Wiedenbrück ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 647 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.