Zum Inhalt

Start / Grundsteuer / Schleswig-Holstein / Klappholz

Grundsteuer Klappholz

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Klappholz.

Kurz gesagt Klappholz (Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 464 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 464 € im Jahr. Gegenüber 2024 ist der Satz um 84 Prozentpunkte gestiegen. Damit liegt Klappholz über dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein (418 %).
464 %Grundsteuer B
368 %Grundsteuer A
380 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 494 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Klappholz

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Klappholz

Schleswig-Holstein rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 464 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
185,60 €15,47 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
371,20 €30,93 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
696,00 €58,00 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Klappholz im Vergleich

Klappholz464 %
Kreis Schleswig-Flensburg (Mittel)478 %
Schleswig-Holstein (Mittel)418 %

Klappholz hat den 734.-niedrigsten Hebesatz von 1.094 Gemeinden in Schleswig-Holstein – 32 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 380 %, 2025 bei 464 % (+84 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Schleswig-Flensburg

GemeindeHebesatz B
Gelting420 %
Osterby420 %
Schnarup-Thumby422 %
Ausacker434 %
Tielen440 %
Norderbrarup442 %
Nieby442 %
Steinbergkirche447 %
Geltorf450 %
Stangheck455 %
Taarstedt459 %
Alt Bennebek460 %
Sörup465 %
Bergenhusen472 %
Havetoft476 %
Borgwedel479 %
Tarp480 %
Oersberg480 %
Wohlde480 %
Selk483 %
Nübel486 %
Dannewerk488 %
Harrislee489 %
Dollerup493 %

So berechnet Schleswig-Holstein die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Klappholz setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Schleswig-Holstein dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein

Grundsteuer-Rechner Klappholz für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Klappholz aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

Weitere Widgets

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Klappholz?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Klappholz 464 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 368 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Klappholz?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 464 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Schleswig-Holstein nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Klappholz fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Klappholz unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Schleswig-Holstein erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Klappholz ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 464 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.