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Grundsteuer Meerbusch

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Meerbusch.

Kurz gesagt Meerbusch (Kreis Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 425 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 425 € im Jahr. Gegenüber 2024 ist der Satz um 55 Prozentpunkte gesunken. Damit liegt Meerbusch unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
425 %Grundsteuer B
513 %Grundsteuer A
450 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 56.947 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Meerbusch

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Meerbusch

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 425 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
170,00 €14,17 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
340,00 €28,33 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
637,50 €53,13 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Meerbusch im Vergleich

Meerbusch425 %
Kreis Rhein-Kreis Neuss (Mittel)585 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Meerbusch hat den 7.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 98 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 480 %, 2025 bei 425 % (-55 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Rhein-Kreis Neuss

GemeindeHebesatz B
Kaarst454 %
Rommerskirchen493 %
Dormagen610 %
Neuss610 %
Korschenbroich690 %
Jüchen695 %
Grevenbroich703 %

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Meerbusch setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

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Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Meerbusch aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Meerbusch?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Meerbusch 425 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 513 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Meerbusch?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 425 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Meerbusch fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Meerbusch unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Meerbusch ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 425 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.