Zum Inhalt

Start / Grundsteuer / Nordrhein-Westfalen / Rhede

Grundsteuer Rhede

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Rhede.

Kurz gesagt Rhede (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 625 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 625 € im Jahr. Damit liegt Rhede unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
625 %Grundsteuer B
626 %Grundsteuer A
430 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 19.679 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Rhede

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Rhede

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 625 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
250,00 €20,83 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
500,00 €41,67 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
937,50 €78,13 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Rhede im Vergleich

Rhede625 %
Kreis Borken (Mittel)525 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Rhede hat den 155.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 61 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 625 %, 2025 bei 625 % (0 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Borken

GemeindeHebesatz B
Schöppingen413 %
Reken443 %
Heiden469 %
Südlohn490 %
Vreden501 %
Stadtlohn501 %
Ahaus501 %
Heek501 %
Gronau (Westf.)501 %
Legden505 %
Velen529 %
Borken530 %
Gescher550 %
Raesfeld600 %
Bocholt630 %
Isselburg630 %

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Rhede setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer-Rechner Rhede für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Rhede aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

Weitere Widgets

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rhede?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Rhede 625 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 626 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rhede?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 625 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Rhede fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Rhede unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Rhede ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 625 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.