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Grundsteuer Schöppingen

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Schöppingen.

Kurz gesagt Schöppingen (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 413 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 413 € im Jahr. Damit liegt Schöppingen unter dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
413 %Grundsteuer B
209 %Grundsteuer A
411 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 6.746 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Schöppingen

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Schöppingen

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 413 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
165,20 €13,77 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
330,40 €27,53 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
619,50 €51,63 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Schöppingen im Vergleich

Schöppingen413 %
Kreis Borken (Mittel)525 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Schöppingen hat den 5.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 99 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 413 %, 2025 bei 413 % (0 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Borken

GemeindeHebesatz B
Reken443 %
Heiden469 %
Südlohn490 %
Vreden501 %
Stadtlohn501 %
Ahaus501 %
Heek501 %
Gronau (Westf.)501 %
Legden505 %
Velen529 %
Borken530 %
Gescher550 %
Raesfeld600 %
Rhede625 %
Bocholt630 %
Isselburg630 %

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Schöppingen setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer-Rechner Schöppingen für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Schöppingen aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schöppingen?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Schöppingen 413 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 209 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schöppingen?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 413 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Schöppingen fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Schöppingen unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Schöppingen ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 413 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.