Zum Inhalt

Start / Grundsteuer / Schleswig-Holstein / Fredeburg

Grundsteuer Fredeburg

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Fredeburg.

Kurz gesagt Fredeburg (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 290 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 290 € im Jahr. Damit liegt Fredeburg unter dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein (418 %).
290 %Grundsteuer B
280 %Grundsteuer A
300 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 44 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Fredeburg

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Fredeburg

Schleswig-Holstein rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 290 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
116,00 €9,67 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
232,00 €19,33 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
435,00 €36,25 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Fredeburg im Vergleich

Fredeburg290 %
Kreis Herzogtum Lauenburg (Mittel)361 %
Schleswig-Holstein (Mittel)418 %

Fredeburg hat den 89.-niedrigsten Hebesatz von 1.094 Gemeinden in Schleswig-Holstein – 91 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 290 %, 2025 bei 290 % (0 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Herzogtum Lauenburg

So berechnet Schleswig-Holstein die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Fredeburg setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Schleswig-Holstein dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Schleswig-Holstein

Grundsteuer-Rechner Fredeburg für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Fredeburg aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

Weitere Widgets

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fredeburg?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Fredeburg 290 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 280 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fredeburg?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 290 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Schleswig-Holstein nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Fredeburg fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Fredeburg unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Schleswig-Holstein erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Fredeburg ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 290 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.