So viel Grundsteuer zahlen Sie in Lage
Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 650 % ergibt das:
| Beispiel | Grundsteuer im Jahr | je Monat |
|---|---|---|
| Messbetrag 40 € Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz | 260,00 € | 21,67 € |
| Messbetrag 80 € Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz | 520,00 € | 43,33 € |
| Messbetrag 150 € Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz | 975,00 € | 81,25 € |
Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.
Hebesatz Lage im Vergleich
Lage hat den 184.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 52 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.
Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 529 %, 2025 bei 650 % (+121 Punkte).
Grundsteuer im Kreis Lippe
| Gemeinde | Hebesatz B |
|---|---|
| Extertal | 535 % |
| Bad Salzuflen | 620 % |
| Blomberg | 620 % |
| Oerlinghausen | 652 % |
| Augustdorf | 670 % |
| Detmold | 685 % |
| Schlangen | 694 % |
| Lemgo | 699 % |
| Leopoldshöhe | 730 % |
| Dörentrup | 794 % |
| Kalletal | 828 % |
| Barntrup | 886 % |
| Lügde | 893 % |
| Schieder-Schwalenberg | 955 % |
| Horn-Bad Meinberg | 970 % |
So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer
Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.
Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Lage setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.
In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.
Grundsteuer-Rechner Lage für Ihre Website
Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Lage aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lage?
Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Lage 650 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 376 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lage?
Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 650 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.
Wann ist die Grundsteuer in Lage fällig?
In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.
Gibt es in Lage unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?
Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Lage ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 650 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.