Zum Inhalt

Start / Grundsteuer / Nordrhein-Westfalen / Leopoldshöhe

Grundsteuer Leopoldshöhe

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Leopoldshöhe.

Kurz gesagt Leopoldshöhe (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 730 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 730 € im Jahr. Gegenüber 2024 ist der Satz um 170 Prozentpunkte gestiegen. Damit liegt Leopoldshöhe über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
730 %Grundsteuer B
462 %Grundsteuer A
495 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 17.175 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Leopoldshöhe

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Leopoldshöhe

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 730 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
292,00 €24,33 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
584,00 €48,67 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
1.095,00 €91,25 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Leopoldshöhe im Vergleich

Leopoldshöhe730 %
Kreis Lippe (Mittel)743 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Leopoldshöhe hat den 265.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 32 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 560 %, 2025 bei 730 % (+170 Punkte).

Grundsteuer im Kreis Lippe

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Leopoldshöhe setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

Grundsteuer-Rechner Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer-Rechner Leopoldshöhe für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Leopoldshöhe aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

Weitere Widgets

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Leopoldshöhe?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Leopoldshöhe 730 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 462 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Leopoldshöhe?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 730 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Leopoldshöhe fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Leopoldshöhe unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Leopoldshöhe ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 730 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.