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Grundsteuer Mönchengladbach

Hebesatz, Beispielrechnungen und Vergleich: So viel Grundsteuer zahlen Eigentümer – und über die Nebenkosten auch Mieter – in Mönchengladbach.

Kurz gesagt Mönchengladbach (kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen) erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 792 % (Berichtsjahr 2025). Je 100 € Grundsteuermessbetrag zahlen Eigentümer damit 792 € im Jahr. Gegenüber 2024 ist der Satz um 172 Prozentpunkte gestiegen. Damit liegt Mönchengladbach über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (676 %).
792 %Grundsteuer B
461 %Grundsteuer A
490 %Gewerbesteuer

Berichtsjahr 2025 · Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland · 267.176 Einwohner

Ihre Grundsteuer in Mönchengladbach

Ohne Bescheid? Mit Flächen schätzen

So viel Grundsteuer zahlen Sie in Mönchengladbach

Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell. Mit dem Hebesatz von 792 % ergibt das:

BeispielGrundsteuer im Jahrje Monat
Messbetrag 40 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
316,80 €26,40 €
Messbetrag 80 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
633,60 €52,80 €
Messbetrag 150 €
Messbetrag aus dem Grundsteuermessbescheid × Hebesatz
1.188,00 €99,00 €

Im Bundesmodell hängt der Messbetrag von Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Mietniveau ab – deshalb rechnen die Beispiele mit dem Messbetrag aus dem Bescheid.

Hebesatz Mönchengladbach im Vergleich

Mönchengladbach792 %
Nordrhein-Westfalen (Mittel)676 %

Mönchengladbach hat den 309.-niedrigsten Hebesatz von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – 22 % der Gemeinden im Land verlangen mehr.

Entwicklung: 2024 lag der Hebesatz bei 620 %, 2025 bei 792 % (+172 Punkte).

Grundsteuer in der Region

GemeindeHebesatz B
Düsseldorf374 %
Langenfeld (Rhld.)418 %
Meerbusch425 %
Ratingen440 %
Viersen480 %
Krefeld533 %
Neuss610 %
Dormagen610 %
Dinslaken648 %
Essen670 %
Oberhausen670 %
Wesel690 %
Grevenbroich703 %
Solingen805 %
Moers813 %
Duisburg845 %
Mülheim an der Ruhr890 %
Velbert931 %
Wuppertal947 %
Remscheid1058 %

So berechnet Nordrhein-Westfalen die Grundsteuer

Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Grundlage: § 15 GrStG; Sachsen: SächsGrStMG; Saarland: GrStG-Saar; Berlin: Gesetz vom Juni 2024; Bremen: BremGrStMG; Thüringen: ThürGAnGrStR (ab 2027). Den Grundsteuermessbetrag stellt das Finanzamt fest; die Gemeinde Mönchengladbach setzt mit ihrem Hebesatz die Steuer fest und verschickt den Grundsteuerbescheid.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Gemeinden für Wohn- und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze beschließen. Mehrere Verwaltungsgerichte haben gespaltene Sätze beanstandet; die Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist offen.

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Grundsteuer-Rechner Mönchengladbach für Ihre Website

Für die Website der Gemeinde, einer Hausverwaltung oder eines Vereins: Bürger rechnen mit dem Messbetrag aus ihrem Bescheid ihre Grundsteuer in Mönchengladbach aus. Kostenlos, ohne Cookies und ohne Tracking, der Hebesatz bleibt automatisch aktuell.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mönchengladbach?

Der Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute und baureife Grundstücke) beträgt in Mönchengladbach 792 %, der Hebesatz der Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) 461 %. Quelle: amtliche Realsteuerstatistik, Berichtsjahr 2025.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mönchengladbach?

Grundsteuer = Grundsteuermessbetrag × 792 %. Den Messbetrag finden Sie im Messbescheid des Finanzamts. Nordrhein-Westfalen nutzt das Bundesmodell: Grundsteuerwert (Ertrags- bzw. Sachwertverfahren) × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wann ist die Grundsteuer in Mönchengladbach fällig?

In der Regel vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Beträge bis 15 € werden meist am 15.08. in einer Summe, bis 30 € je zur Hälfte am 15.02. und 15.08. fällig (§ 28 GrStG). Auf Antrag ist eine Jahreszahlung zum 01.07. möglich.

Gibt es in Mönchengladbach unterschiedliche Hebesätze für Wohnen und Gewerbe?

Nordrhein-Westfalen erlaubt den Gemeinden gespaltene Hebesätze. Für Mönchengladbach ist in der amtlichen Statistik ein einheitlicher Satz von 792 % ausgewiesen; maßgeblich ist die aktuelle Hebesatzsatzung.